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 International interviews

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Alize
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Posts : 1182
Join date : 2011-03-24

PostSubject: International interviews   Sat Aug 10, 2013 12:26 am

http://www.serienjunkies.de/news/strike-back-interview-hauptdarsteller-philip-52114.html

Strike Back: Interview mit Hauptdarsteller Philip Winchester
4 Kommentare

!Spoilerwarnung - Diese Meldung kann Hinweise auf die Fortführung der Handlung enthalten!
Strike Back Stonebridge
Philip Winchester spielt in „Strike Back“ Sergeant Michael Stonebridge.
Foto (c) Cinemax
Axel Schmitt am Freitag, 9.August 2013 12.00 Uhr

Der amerikanische Pay-TV-Sender HBO lud in Budapest zur zweitägigen Presseveranstaltung zum Start der vierten Staffel der Actionserie Strike Back ein. Dort bekam unser Redakteur die Gelegenheit, mit Hauptdarsteller Philip Winchester zu sprechen.


Das Grinsen fast so breit wie die Schultern, setzt sich „Strike Back“-Hauptdarsteller Philip Winchester zum Serienjunkies.de®-Redakteur an den Tisch. Er begrüßt überaus freundlich, nimmt sich viel Zeit für die Fragen, hat Interesse am Interviewpartner. Ein Vollprofi. Später wird der Redakteur beim Interview mit dem zweiten zentralen Hauptdarsteller, Sullivan Stapleton, eine etwas andere Erfahrung machen. Winchester jedenfalls erzählt von der bevorstehenden vierten Staffel von „Strike Back“, Shadow Warfare, wie ein Kind, das sich auf Weihnachten freut: Große Augen, Begeisterung in der Stimme.

Die neue Staffel startet am 9. August bei Cinemax in den USA und Sky One in Großbritannien.
Mr. Winchester, was ist neben der physischen Beanspruchung die größte Herausforderung beim Dreh von "Strike Back"?

Für mich ist es am schwersten, so lange von meiner Familie und meinen Freunden getrennt zu sein. Vor den Dreharbeiten haben wir einen Monat Militärtraining, danach sind wir sechs Monate mit den Aufnahmen in Südafrika und Ungarn beschäftigt. Zusammen mit den Presseveranstaltungen sind wir insgesamt neun bis zehn Monate unterwegs.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Frau mich während der Arbeit begleitet. Sie studiert momentan und kann ihre Kurse glücklicherweise online absolvieren. Ohne sie würde ich es nicht schaffen. Aber die Beziehungen zu unseren Freunden und Familien leiden schon.
Sie haben also kaum Zeit für andere Projekte?

Doch, ich hätte schon ein bisschen Zeit. Aber ich stehe so stark hinter unserer Serie, dass ich auch an allen Presseveranstaltungen teilnehmen will. Sully (Sullivan Stapleton) hat sich beispielsweise letztes Jahr nach Ende der Dreharbeiten zu einem Filmprojekt verabschiedet.

Ich würde auch gerne einmal etwas anderes machen, dann aber wirklich etwas komplett anderes. Zum Beispiel Theater spielen mit meinem Vater oder an einem kleinen Theater in meiner Heimatstadt Bozeman in Montana auftreten. „Strike Back“ verlangt so viel von mir, da bräuchte ich einmal das komplette Kontrastprogramm. Zwei Schauspieler, eine Bühne, viele Worte, das wär's.
Ihr Vater ist auch Schauspieler?

Ja, ich bin quasi backstage aufgewachsen. Mein Vater studierte Schauspiel an der Montana State University, meine Mutter arbeitete als Krankenschwester. Nach der Schule ging sie zur Arbeit und er nahm mich mit an die Uni. Ich bin also mitten unter Schauspielern aufgewachsen. Ich dachte, das sei einfach das, was Menschen den ganzen Tag machten.

Als ich meinen Eltern eröffnete, ich wollte Schauspieler werden, sagten sie sofort: 'Gut, mach das.' Ich kann mich darüber sehr glücklich schätzen, denn viele Eltern hören so etwas nicht gerne. Sie schickten mich dann nach London, wo meine Mutter herkommt, damit ich dort eine ordentliche Ausbildung erhalten würde.
Ist das der Grund, warum Sie als Brite besetzt wurden?

Die meisten meiner Rollen waren britisch. Mein Akzent ändert sich, je nachdem mit wem ich gerade zusammen bin. Ich würde sagen, dass ich zu 95 Prozent als Brite besetzt werde. Durch die Stimme und den fremden Akzent kommt schnell eine Verbindung zum Charakter zustande, was oftmals sehr hilfreich ist. Wenn ich mal wieder als Amerikaner besetzt werde, verhunze ich den Akzent bestimmt ganz fürchterlich.

Sie haben auch in früheren Staffeln schon in Südafrika und Ungarn gedreht. Wie ist es, immer wieder an die gleichen Drehorte zurückzukehren?

Sehr schön! Mittlerweile haben wir Freunde in Kapstadt, in Johannesburg und hier in Budapest. Die Städte haben sich auch sehr verändert. In Budapest konnte man bis vor kurzem noch überall rauchen, nun ist es größtenteils verboten. Es war wie in Paris, wo jeder raucht.

Wir haben jetzt in Budapest eine eigene Wohnung und wohnen nicht mehr im Hotel. Das macht es viel angenehmer, man lernt die Satdt viel besser kennen. Dies war auch ein Grund dafür, warum ich Schauspieler werden wollte. Ich wollte reisen und den Menschen Geschichten erzählen.

Budapest ist eine so schöne Stadt, voller Kultur. Davor waren Megan (seine Ehefrau - Anm. d. Red.) und ich in Johannesburg. Die Stadt ist das genaue Gegenteil, sehr groß, überfordernd und gefährlich. Mann kann nachts nicht vor die Tür gehen. Diese Möglichkeit genießen wir in Budapest sehr. Die Stadt ist bei Nacht wirklich faszinierend. Den Frühling hier zu erleben, war eine schöner Gegenpol zum ständigen Stress der Produktion.
Die Szenen, die Sie hier aufnehmen, werden aber nicht in Budapest spielen?

Nein, hier drehen wir die Szenen für Russland und Deutschland. Leider ist mir entfallen, wo genau in Deutschland die Szenen spielen.
Sie hätten ja auch in Berlin drehen können? Dort gibt es eine starke Filmindustrie.

Klar, hätten wir auch. Das Produktionsteam hat sich jedoch für Budapest entschieden, weil es hier schon gute Erfahrungen gesammelt hat. Die ganze Produktion ist mittlerweile zu einer großen Familie geworden. Deshalb sind wir wieder hierhergekommen.
Sie scheinen sich sehr gut mit den anderen Schauspielern und der Crew zu verstehen. Wie fällt der Abschied aus, wenn ein Charakter aus der Serie geschrieben wird?

Es ist natürlich sehr schwierig. Wir wissen das ja aber schon sehr lange im Voraus. Dann sprechen wir miteinander und auch mit den Betroffenen. Bei Rhashan Stone, der in der dritten Staffel starb, waren wir sehr geschockt. Für ihn war das aber in Ordnung. Er wollte etwas Neues ausprobieren.

Manchmal läuft es aber auch anders. Da fragen dann die Schauspieler, ob sie nicht noch etwas länger dabeibleiben könnten. Teilweise haben die Drehbuchautoren diese Bitten sogar erhört - das passiert jedoch sehr selten. Es gibt einen Kern von Leuten, mit denen ich sehr gerne Zeit verbringe. Dazu gehören natürlich Sully und Michelle Lukes.

Neu hinzugekommen sind in dieser Staffel Robson Green und Milauna Jackson, die sich wunderbar eingefügt haben. Wir mögen uns alle sehr. Das gilt übrigens auch für die Regisseure. Mit einigen arbeiten wir seit Jahren zusammen. Egal, wo also gerade etwas passiert, ob in der Serie oder außerhalb, es betrifft uns alle. Das ist einer der schönsten Dinge im Seriengeschäft - man wächst zusammen.

Letztes Jahr war ein schwieriges für Ihren Charakter Stonebridge. Er hat seine Ehefrau verloren. Wie kommt er damit in der neuen Staffel zurecht?

In diesen Szenen passiert natürlich die richtige Arbeit. Die Actionszenen sind einfach. Wir wollen jedoch mehr Drama und wollen erkunden, wer diese Charaktere wirklich sind. Deshalb haben wir auch die entsprechende Eröffnungsszene gewählt, in der Stonebridge und Scott einfach nur Spaß haben und sich des Lebens erfreuen. Stonebridge hat in dieser Staffel eine lange Reise vor sich. Sowohl auf beruflicher als auch auf persönlicher Ebene.
Wie finden Sie die humoristischen Elemente, die in den beiden Auftaktepisoden zur neuen Staffel doch sehr präsent waren? Immerhin ist das ja nicht die realistischste Darstellung von Kampfsituationen.

Wir haben - trotz all der Gewalt - bei der Arbeit mit Ex-Soldaten herausgefunden, dass sie alle über ein großes Maß an Galgenhumor verfügen. Ich verstehe, dass das manchmal etwas unrealistisch herüberkommt. Wir jedoch haben genau die Erfahrung gemacht.

Teilweise war es sehr verstörend, wie echte Soldaten Humor einsetzten und wie sie über den Tod, Sex oder Sucht sprachen. Das alles kommt in Momenten raus, in denen das Adrenalin einschießt und man sich in einer Gefahrensituation befindet. Der Humor hilft ihnen dabei, mit der Ernsthaftigkeit ihrer Situation klarzukommen.
Im Kampf geben sie den starken Mann, wenn sie dann jedoch heimkommen, leiden sie oftmals unter posttraumatischen Stresssymptomen.

Absolut. Dieses Jahr gehörte es zu meiner Vorbereitung, mich mit einer PTSD-Therapeutin (Post-traumatic stress disorder) zu unterhalten. Auch mit unseren Beratern spreche ich viel. Man merkt ihnen jedoch an, dass sie über solche Probleme nicht sprechen wollen. Sie wollen stets das Bild aufrechterhalten, dass sie harte Hunde sind.

Niemand will wirklich darüber sprechen, jeder will die Soldaten als Kriegshelden ansehen und als funktionierende Maschinen. Wir jedoch versuchen, mehr davon in „Strike Back“ zu porträtieren und auch die andere Seite des Krieges zu zeigen. Wir wollen unseren Zuschauern klarmachen, dass es Konsequenzen hat, wenn man Menschen tötet, selbst wenn dies innerhalb eines Kriegszusammenhangs geschieht. Dafür kämpfen wir.

Winchester sagt tatsächlich: We fight for that. Schon erstaunlich. Wenn man sich auch nur eine Episode der Serie ansieht, ist man eigentlich vom genauen Gegenteil überzeugt, dass nämlich Gewalt hochgradig verharmlosend dargestellt wird. So hat man ihn also halb an der Angel, da springt die Pressedame dazwischen und kündigt die letzte Frage an.
Der Kriegseinsatz macht seine Helden also zu Zynikern?

Pauschalisieren lässt sich diese Aussage sicherlich nicht, aber zu einem gewissen Grad stimmt das schon. Deswegen haben wir als Serienproduzenten auch eine gewisse Verantwortung. Wir müssen versuchen, die Charaktere so darzustellen, dass sie einigermaßen realistisch 'rüberkommen.

Wir sprechen ständig darüber, dass die Charaktere keine unverwundbaren Superhelden sein sollen. Manchmal haben die Regisseure total verrückte Stunt-Ideen. Wir müssen sie dann zurückhalten und ihre Euphorie bremsen, weil wir die Serie und die Umstände so realistisch wie möglich gestalten wollen.

Natürlich funktioniert dies nur bis zu einem gewissen Grad. Unsere Gegner sind allesamt furchtbare Schützen - wir werden nie getroffen. Aber damit brechen wir in der neuen Staffel, wenn Stonebdrige eben doch angeschossen wird. Diese Szene darf ich mir auf die Fahnen schreiben, denn ich wollte echte Konsequenzen für meinen Charakter in die Serie einbauen.

Erstaunlich, dass er das so offen zugibt. Spricht aber für ihn, wie der Verlauf des gesamten Interviews. Winchester blieb stets sehr freundlich und offen. So sehr, dass man am Ende fast glaubt, mit einem alten Freund geplaudert zu haben. Den Gedanken verwirft man natürlich schnell wieder.

Am nächsten Tag beim Setbesuch in der Altstadt von Budapest geht es überraschenderweise genau so weiter. Winchester dreht eine einfache Szene ohne Dialog. Zwischendurch spricht er mit den anwesenden Journalisten, begrüßt jeden mit Handschlag. Er scheint einfach ein überaus freundlicher Mensch zu sein, der sich wie ein kleiner Junge darüber freut, dass er bei einer Actionserie mitspielen darf und sich die Leute für seine Kunst interessieren.

Am Ende des recht ereignislosen Setbesuchs wird der Journalistentross zum Bus gebracht, der ihn zurück zum Hotel bringt. Man ist gerade am Einsteigen, da kommt doch tatsächlich Winchester um die Ecke gespurtet, verabschiedet sich persönlich von jedem und bedankt sich für den Besuch. Strahlend eilt er zurück zum Set, um mit vollem Elan zum gefühlt hundertsten Mal die gleiche Szene zu drehen.

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